BaseCamp wird erwachsen

Mit den neuesten Versionen von BaseCamp 3.2.2 (für Windows und hier für Mac OS X) ist die Planungs- und Kartensoftware von Garmin fast vollständig.
Hier die...
Wichtigste Neuerungen Windows:
Routen lassen sich mit einem (Rechts-) Klick in Tracks umwandeln! Mit auto-routingfähigen Karten wie Transalpin und Topo Deutschland neueste Version oder Citynavigator kann man nun in wenigen Klicks schnell eine Route erstellen und diese dann in einen „sicheren“ Track verwandeln, der NICHT neu berechnet wird (wie eine Route) im GPS-Gerät.
Der bisher unten hängende Rahmen mit den Track- und Routendetails ist nun freischwebend und kann so besser auf einem zweiten Monitor plaziert werden, um mehr Platz für das Kartenfenster zu haben.
Im Höhenprofil und in den Trackdetails werden die kumulierten Höhenmeter angezeigt.
Im Höhenprofil werden Steigunsgwerte in Prozent angezeigt (diese sind allerdings, wie bei den meisten Programmen, mit Vorsicht zu genießen)
FIT-Dateien von Edge und anderen Fitness-Geräten können direkt eingelesen werden. Dabei werden Herzfrequenz und Temperatur in den Trackdetails mit angezeigt.
Um das ganze in Kurvenform darzustellen, benötigt man allerdings weiter Garmin Trainingcenter oder andere Fitness-Auswertungsprogramme.

Wichtigste Neuerungen Mac OS X:
Hurra! Es gibt nun eine echte Ordner- und Listen-Hierarchie. Man kann in BaseCamp endlich Ordner anlegen, darin Unterordner und darin die „Listen“, in denen Tracks, Waypoints und Routen stecken können.
Mit Hilfe der ALT-Taste können Punkte des Tracks verschoben werden.
Es können Punkte hinzugefügt werden – mit dem Zeigewerkzeug in den aktivierten Track klicken
FIT-Dateien werden mit Herzfrequenz und Temperatur eingelesen.
Features wie „Track teilen“ und „Trackpunkte löschen“ funktionieren weiterhin über die Track-Detailliste (Werkzeugmenü bzw Rechtsklick)
Umwandlung von Routen in Tracks (und umgekehrt) konnte schon die Vorgängerversion, ebenso die Anzeige der kumulierten Höhenmeter.

Bleibt zu hoffen, dass wie immer die Stärken der Windows- in die Mac-Version einfließen und umgekehrt.

Einige Schwächen sind allerdings zu bemerken:
Die Darstellung der Tracks war bisher sehr kräftig und dick, diese wurde jetzt dünner – ist nun aber fast zu dünn.
Eine selbst gewählte Einstellung für die Darstellung der Trackbreite (wie bei KOMPASS oder MagicMaps möglich) wäre perfekt.
Zudem werden andere Tracks ausgeblendet, wenn ein Track aktiviert (angeklickt) ist.